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Die besten Spiele des Jahres: Alle Gewinnerinnen und Gewinner beim Deutschen Computerspielpreis 2024

(Photo by Sebastian Reuter/Getty Images for Marchsreiter Communications )

Bei der großen Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreises 2024 standen die besten Spiele des Jahres und die kreativen Teams dahinter im Rampenlicht: Am 18. April wurde in München der wichtigste Preis der deutschen Games-Branche in 15 Kategorien feierlich verliehen. So wurde in der begehrten Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“ das Weltraum-Spiel „EVERSPACE 2“ von ROCKFISH Games ausgezeichnet. Das Survival-Horror-Spiel „Ad Infinitum“ der Nachwuchstalente von Hekate gewann in gleich drei Kategorien: „Bestes Debüt“, „Beste Story“ und „Bestes Audiodesign“. Pixel Maniacs aus Nürnberg darf sich „Studio des Jahres“ nennen, der Publikumspreis „Spieler*in des Jahres“ ging an Maurice Weber. Mit dem Sonderpreis der Jury wurde die Initiative „Gaming ohne Grenzen“ gewürdigt.

In den Münchner Eisbach Studios kamen zahlreiche geladene Gäste zusammen, darunter Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft, sowie zahlreiche prominente Vertreterinnen und Vertreter der Games-Branche. Als Laudatorinnen und Laudatoren überreichten unter anderem der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Michael Kellner, der Comedian Marti Fischer, der Schauspieler Özgür Karadenis, die Streamerin Layna und die Journalistin und Autorin Ronja von Rönne die Auszeichnung.

Träger des Preises sind die Bundesregierung, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, und der game – Verband der deutschen Games-Branche. Gefördert wurde die diesjährige Preisverleihung vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales.

„Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich zu ihren großartigen Spielen und der damit verbundenen Auszeichnung. Der diesjährige DCP zeigt in besonderem Maße die große Bandbreite und Kreativität der in Deutschland entwickelten Spiele. Diese enorme Vielfalt und Kreativität gilt es zukünftig weiter auszubauen und das Potenzial der Branche stärker zu nutzen. Als Bundesregierung wollen wir mit der neuen Gamesförderung dazu einen wesentlichen Baustein beisteuern. Die Gamesförderung soll dazu beitragen, dass Titel wie das diesjährige beste internationale Spiel zukünftig auch bei uns entwickelt werden.“

Michael Kellner, Parlamentarischer Staatssekretär und Ansprechpartner der Bundesregierung für die Kultur- und Kreativwirtschaft

„Die herausragenden Gewinner-Titel in diesem Jahr zeigen eindrucksvoll, welche Leistungen deutsche Spieleentwicklerinnen und -entwickler immer wieder erbringen. Einmal mehr ist der Deutsche Computerspielpreis damit Beleg für die Kreativität und den Innovationsgeist der deutschen Games-Branche, selbst in der wirtschaftlich nicht leichten Situation der vergangenen Monate. Hier sehen wir abermals, welche riesigen Potenziale der Games-Standort Deutschland birgt, zumal in diesem Jahr so viele durch die Bundesförderung mit ermöglichte Spiele dabei waren wie noch nie. Das zeigt: Die richtigen Rahmenbedingungen entfalten die wahre Kraft der Studios am Standort Deutschland. Herzliche Gratulation an die Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2024!“

Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche

Alle Gewinner 2024 im Überblick:
Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 100.000 Euro): EVERSPACE 2 (ROCKFISH Games)
Die weiteren Nominierten erhalten jeweils 30.000 Euro:
Atlas Fallen (Deck 13 Interactive/Focus Entertainment)
Fall of Porcupine (Critical Rabbit/Assemble Entertainment)

Bestes Familienspiel (dotiert mit 40.000 Euro): Spells & Secrets (Alchemist Interactive/rokaplay)

Nachwuchspreis Bestes Debüt (dotiert mit 60.000 Euro): Ad Infinitum (Hekate/NACON)
Die weiteren Nominierten erhalten jeweils 25.000 Euro:
Fall of Porcupine (Critical Rabbit/Assemble Entertainment)
Lose CTRL (Play From Your Heart)

Nachwuchspreis Bester Prototyp (dotiert mit 50.000 Euro): Misgiven (Symmetry Break Studio)
Die weiteren Nominierten erhalten jeweils 25.000 Euro:
Bloodletter (Katharina “Mikey” Müller, David Cafisso, Marvin Braun, Alica Schneider/Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin)
EcoGnomix (Lars Hinnerk Grevsmühl, Lars Eble, Bahy Nguyen, Marcel Zurawka, Alec Shae)
Footgun: Underground (Eduard Dobermann, Theo Lohmüller, Georg Nimke, Robert Pistea, Lukas Salewsky)
REPLICORE (Sarah Inés Roeder, Rody Nawezi, Leonhard Gläser, Maximilian Götz/ HAW Hamburg)

Beste Innovation und Technologie (dotiert mit 40.000 Euro): Marble Maze (Fox-Assembly)
Bestes Serious Game (dotiert mit 40.000 Euro): Friedrich Ebert – Der Weg zur Demokratie (Playing History/Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte)
Bestes Audiodesign (dotiert mit 40.000 Euro): Ad Infinitum (Hekate/NACON)
Bestes Gamedesign (dotiert mit 40.000 Euro): Lose CTRL (Play From Your Heart)
Bestes Grafikdesign (dotiert mit 40.000 Euro): The Bear – A Story from the World of Gra (Mucks! Games)
Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 40.000 Euro): Cat Rescue Story (Tivola Games)
Beste Story (dotiert mit 40.000 Euro): Ad Infinitum (Hekate/NACON)
Studio des Jahres (dotiert mit 50.000 Euro): Pixel Maniacs
Spieler*in des Jahres (undotiert): Maurice Weber
Bestes Internationales Spiel (undotiert): Baldur’s Gate 3 (Larian Studios)
Sonderpreis der Jury (dotiert mit 10.000 Euro): Gaming ohne Grenzen


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